Kommunalwahl: Mehr Frauen auf die Liste

Frohe Weihnachten! 

Liebe Frauen im Kreisfrauenrat Ostalb e.V., liebe Freundinnen,

liebe Förderer, liebe Kooperationspartnerinnen, liebe Interessierte,
 

auch wenn uns die Corona-Pandemie in unserem gewohnten Leben einschränkt und wir manches nicht wie gewohnt tun können, so kann man doch an einigem Altbewährten festhalten: wie an einem Weihnachtsgruß.
 

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien frohe, besinnliche Weihnachtstage und Zeit Kraft zu tanken für das
neue Jahr. Ganz herzliche bedanken wir uns für Ihre Unterstützung, Ihr Interesse und Ihr Engagement für
unseren Kreisfrauenrat Ostalb e.V.

 

Wir blicken mit Optimismus und Hoffnung auf das nächste Jahr. Unsere großen Projekte werden wir abschließen, am Laufen halten, ins Laufen bringen. 

Wir wünschen uns, dass die Herausforderungen der Personalfindung für die Nachfolge der Vorstandsfrauen mit Ihrer Hilfe bis zur 9. Mitgliederversammlung gut gemeistert werden. Mit einem verjüngten Vorstandsteam, Ihrer Mithilfe, mit Frauensolidarität und Frauenpower glauben wir an die erfolgreiche Fortsetzung der Powerfrauen-Arbeit im Ostalbkreis.
 

Denn es gibt sie noch immer, die Hoffnung. Und es wird sie auch immer geben …

Für die Vorstandsfrauen mit herzlichen Grüßen

         Margot Wagner

Gewalt ist keine Privatsache 

Wir wollen Frauen und Mädchen die Gewalt erfahren eine Stimme und ein Gesicht geben!
 

Wichtig ist nicht wegzuschauen, sondern Zivilcourage zeigen, Betroffenen Hilfe anbieten und sich selbst über Hilfsangebote informieren. 
„Du darfst dir Hilfe suchen“ so die Botschaft an Frauen und Mädchen mit Gewalterfahrung. „Es steht dir einfach zu, dir helfen zu lassen. Auch in dieser Situation, wo man das nicht schafft.“ 

Mit dem Programmkino, Kino am Kocher in Aalen, hatte am 24.11.2021 der Kreisfrauenrat mit den Kooperationspartnerinnen zum Kinoabend eingeladen. Alle die mit einem orangen Kleidungsstück kamen, wurde die Eintrittskarte geschenkt. Orange ist die Farbe die Terres des Femmes dem Internationalen Aktions- und Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen!“ zuordnet. Bei ihrer Begrüßung betonte Margot Wagner, Sprecherin Kreisfrauenrat Ostalb e.V. die Notwendigkeit, ein öffentliches Zeichen gegen Gewalt zu setzen. Anna-Lena Mutscheller, zukünftige Chancengleichheitsbeauftragte bei der Stadt Aalen betonte ebenfalls, dass die Öffentlichkeit wegen zunehmender Gewalttaten wachgerüttelt werden muss.
Aalen beleuchtet als Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen das Rathaus in orange.

In dem Film WOMAN, der im Kino gezeigt wurde, sprechen 2000 Frauen über physische und psychische Gewalterfahrung die ihnen widerfahren sind. Beeindruckt von dem Mut und der Stäke die die Frauen in dem sehr sehenswerten Film zeigen, hatten die Kinobesucherinnen Bedarf sich anschließend nach dem im Film Berichteten auszutauschen und mehrere Gruppen standen oder saßen zusammen.

 

In Aalen hatten aakademie e.V., Soroptimist International Aalen/Ostwürttemerg, der Kreisfrauenrat und die orange gekleideten Kinobesucherinnen zusammen mit ein paar Männern die „stille orangene Demo“ abgehalten. Mehtap Derin von aakademie e.V. in Aalen brachte in ihrem Statement die Situation einer in der Türkei verhafteten krebskranken Lehrerin zum Ausdruck. Auch prangerte sie an, dass in der Türkei das Istanbul-Übereinkommen zurückgenommen worden ist. Das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt zielt darauf, Frauen vor allen Formen vor Gewalt zu schützen und Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen. Die Konvention wurde am 11. Mai 2011 vom Europarat in Istanbul verabschiedet und wird daher Istanbul-Konvention genannt. Mit dem Plakat „Respekt den man lernen kann“ der Soroptimistinnen und dem Infoplakat „Wir brechen das Schweigen“ mit der Nummer des Hilfetelefons Gewalt gegen Frauen 08000 116 016 vom Kreisfrauenrat wurde die Demo abgerundet.

Fahnen als Zeichen gegen Gewalt an Frauen.
 

Danke an Oberkochen!
Durch die Initiative von unserem Gründungsmitglied vom Kreisfrauenrat, Gerda Böttger aus Oberkochen, hat Herr Bürgermeister Traub sich spontan zum Mitmachen bei dieser gemeinsame Aktion Fahnen gegen Gewalt an Frauen entschieden. 

„Der Kreisfrauenrat setzt zusammen mit dem Landrat, den Bürgermeisterinnen und Bürger-meistern ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen im Ostalbkreis. Die Fahne vor den Behörden steht und weht für ein freies Leben ohne Gewalt an Frauen und Mädchen“ so der Text im Veranstaltungsheft zum 25.11.2021.

Die blaue Fahne „NEIN zu Gewalt an Frauen, frei leben ohne Gewalt“ von terre des femmes haben auch gehisst, das Landratsamt Ostalb, Stadt Aalen, Stadt Ellwangen, Stadt Schwäbisch Gmünd, Gemeinde Mutlangen und die Gemeinde Spraitbach. Danke allen dafür.

Die meisten Gemeinden haben in ihren Amtsblättern kurz über die Aktion berichtet. Auch dafür danke.
Im kommenden Jahr hoffen wir auf noch mehr fahnenhissende Gemeinden und Städte im Ostalbkreis.

Wir sagen ebenfalls Danke...
Herr Bürgermeister Schurr für die tolle Aktion. Danke, dass Sie und die Gemeinde Spraitbach mitmachen.
Danke an Doris Kurz, Vorstandsfrau im Kreisfrauenrat, für die Initiative, auch in Spraitach eine Fahne "NEIN zu Gewalt an Frauen" zu hissen.
Danke Carmen Venus für die Idee, mehr Gemeinden anzusprechen und die Fahne zur Verfügung zu stellen.

 

Mitgliederversammlung 2021 

Am 4. Oktober fand unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt. Hier ein paar Eindrücke unseres Treffens mit anschließender Ladies Night.
 

Sozialdezernentin Julia Urtel begrüßt die Mitglieder

Ein Dankeschön von Frau Dr. Julia Frank
 

Maria Sinz KAB, beratendes Vorstandsmitglied dankt dem Vorstand und stellt Antrag auf Entlastung. 

 

 

Kassenprüferin Angelika Schmid gibt grünes Licht für die Entlastung

 

 

Ehrung für unsere Patin Frau Annemarie Ehrhardt - KFR - Ostalbfrauen im Fokus


Im Rahmen der Mitgliederversammlung habe wir unsere Patin Frau Annemarie Ehrhardt für ihr herausragendes Engagement für eine gleichwertige Teilnahme von Frauen an den sozio-ökonomischen Ressourcen der Gesellschaft geehrt.

 

KFR-Vorsitzende Margot Wagner hält die Laudatio für Annemarie Ehrhardt.

 

Unsere Patin ist dankbar für die Ehrung und betont die Wichtigkeit Frauen in öffentliche Ämter zu bringen.

 

 

Laudatio des Kreisfrauenrat Ostalb für Annemarie Ehrhardt
 

Liebe Annemarie Engelhardt,
liebe Annemarie,

 
wir Frauen vom Kreisfrauenrat sind sehr glücklich, dass wir dich als unsere Ideengeberin und Patin in unseren Reihen haben. Als erste Frau von der Ostalb ehrt dich der Kreisfrauenrat mit dem von uns eigens für Ostalb-Frauen kreierten Format „KFR - Ostalb-Frauen im Fokus“. 


Beginnen will ich mit deiner für uns wichtigsten Idee, einen Kreisfrauenrat auf der Ostalb zu gründen. Du hast es bereits vor 20 Jahren versucht. Erst als du mir 2012 die Idee und einen Flyer aus Bruchsal in die Hand gedrückt hast, fand ich zunächst bei der Frauen Union Ostalb, deren Vorsitzender Maria Harsch-Bauer und dann bei Ingrid Krumm unserer damaligen Frauenbeauftragten Mitkämpferinnen.


Als wir dann am 11. Oktober 2013 den Kreisfrauenrat Ostalb e.V. gegründet haben, war klar, dass du unsere Patin bist. Seither unterstützt und begleitest du deinen Kreisfrauenrat. Wir alle hier danke dir dafür.

Dein ganzes bisheriges 80jähriges Leben hast du dich für Frauen und Familien engagiert.
Über 50 Jahren bist du in zahlreichen kommunalen Gremien und ehrenamtlichen Ämtern aktiv gewesen.

1970 zogst du in den Kreistag Aalen/später Ostalb ein. Bis 1984 hast du dich dort u.a. als sozialpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende im Sozialausschuss engagiert.

Der „Familienpass“, die Aktion „Mehr Platz für Kinder“ und das „Mutter und Kind-Programm“ zur Unterstützung von Alleinerziehenden wurde von dir wegweisend für ganz Baden-Württemberg und sogar bundesweit initiiert. Das Bundesverdienstkreuz war dein Lohn dafür.


In der CDU hat du 1969 den Arbeitskreis „Frau und Politik“ gegründet und mehrere Jahre die Kreisfrauen-vereinigung geführt. Lange Jahre warst du Bezirksvorsitzende der Frauen Union Nordwürttemberg in der ich mehrere Wahlperioden mit dir zusammenarbeiten durfte. Du warst stellvertretende Landesvorsitzende der Frauen Union Baden-Württemberg und warst im Bundesvorstand der Frauen Union Deutschland. 

Weitere Akzente hast du als stellvertretende Bezirksvorsitzende der CDU Nord-Württemberg gesetzt.

Beim Bund der Katholischen Jugend in Wernau hast du dich als junge Frau für die Erholung und Stärkung vor allem für junge oder aus belastete Lebenssituationen kommende Familien eingesetzt. Ich durfte dabei sein als du für deine Vorstandsarbeit beim Familienerholungswerk der Diözese Rottenburg 2017 von Bischof Gebhard Fürst in Rottenburg das Ehrenzeichen „pro ecclesia et pontifice“ erhalten hast. Als Sozialpädagogin und Bildungsreferentin war dieser Ehrenpreis für deine Verdienste für die Rolle der Frau in der Gesellschaft und für die Stärkung von Familien in ihrem Alltag. Dieses Engagement war dir auch noch als Mutter von sechs Kindern herausragend wichtig. 


Eine weitere herausragende ehrenamtliche Position war der Vorsitz des Landesfrauenrat Baden-Württemberg von 1994 bis 1999. Unbedingt zu erwähnen ist hier die Jungwählerinnenkampagne „Stühle frei für Frauen“ die du im Landtag von Baden-Württemberg gestartet hast.

Du hast das Thema Frauen nicht nur in kommunalpolitischen, politischen und ehrenamtlichen Ämtern vorangebracht, sondern natürlich die Chance ergriffen die politische überparteiliche Bildung von jungen Frauen durch das von dir ebenfalls 1985 initiierte Frauenkolleg bei der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie dem Mentoring-Projekt der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg „Tandem in der Politik“ Frauen fördern Frauen in der 

Kommunalpolitik“. Für dein ehrenamtliches Engagement über Parteigrenzen hinweg hast du 2010 die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg verliehen bekommen.

Bereits in den 1980er Jahren hatten wir Frauen im Ostalbkreis einen besonders herausragenden Erfolg durch deine unnachahmliche agile Arbeit: 
Du hast 1985 die Einsetzung der Stelle der Frauenbeauftragten im Ostalbkreis begleitet. Ich erinnere mich noch an die Überzeugungsarbeit die bei den Männern des Kreistags zu leisten war.

Dein Leitspruch war und ist „Die Gleichberechtigung ist eine Schnecke. Machen wir ihr Flügel“.

Diesen deinen Leitspruch hat Frau Dr. Krieger vom Verband der Landfrauen Württemberg-Baden bei unserer Gründungsfeier vom Kreisfrauenrat 2013 in ihrem Festvortrag vorangestellt. 

Wir sind stolz, dass wir dich liebe Annemarie als Patin haben und auch deinen Leitspruch weitertragen dürfen.
Zukunft bedeutet auch für uns, mehr Frauen in alle Parlamente.

Der Kreisfrauenrat macht in deinem Sinne der Gleichberechtigung Flügel! 
Denn Gleichberechtigung ist nicht das Problem, sondern sie ist die Lösung!

Unsere Ehrenurkunde mit Anstecknadel vom Kreisfrauenrat überreichen wir in großer Verbundenheit und den besten Wünschen für deine Zukunft.
 

Herzliche Grüße Margot Wagner

Frauen in Ostwürttemberg im IT-Bereich von "Frau und Beruf Ostwürttemberg"
 

Frau Susann Radmacher von "Frau und Beruf Ostwürttemberg" stellt Frauen aus den IT-Bereichen von Firmen in Ostwürttemberg mit einem Film vor.

 

Frau Susann Radmacher von Frau und Beruf Ostwürttemberg
Der Filmbeitrag wurde mit großem Interesse verfolgt.

Ladies Night 2021

Margit Stumpp moderierte und organisierte den Impulsvortrag von Frau Prof. Dr. Marsden

 

Dank an Margit Stumpp
Frau Prof. Dr. Marsden bei ihrem Impulsvortrag

Verabschiedung von unserer stellvertrenden Sprecherin Bianka Hamann

Am 24. September 2021 haben wir schweren Herzens unsere stellvertretende Sprecherin Bianka Hamann verabschiedet. Durch berufliche Veränderung zieht es sie nach Heilbronn.
Die gute Zusammenarbeit und vielen schönen Erlebnisse haben wir in einem Fotoalbum für Sie festgehalten.

 

Dr. Julia Frank beschriftet die Erinnerungsbilder im Album für Bianka Hamann

Über mutige Politikerinnen der ersten Stunde

Das Brazilkino zeigte am Sonntag eine Sondervorführung des Dokumentarfilms „Die Unbeugsamen“.

 

 

Vor nahezu vollbesetztem Saal führte Dr. Julia Frank in das Thema des Films ein. © Mayr, Thomas

Schwäbisch Gmünd.
Auf der Leinwand sorgt die Grünen-Politikerin Waltraud Schoppe gerade mit ungeschminkten Worten über Vergewaltigung innerhalb der Ehe für Johlen und Toben im Plenarsaal des Bundestags. „Was für eine mutige Frau“, flüstert eine ältere Dame in der vorletzten Reihe des Zuschauerraums. Das Brazilkino in Schwäbisch Gmünd zeigte am Sonntagvormittag den Dokumen-tarfilm „Die Unbeugsamen“.


Authentische Bilder
Eingeladen zu dieser Sondervorführung hatten die Friedrich-Naumann-Stiftung, der Kreisfrauenrat Ostalb sowie die Gmünder Volkshochschule. Vor nahezu vollbesetztem Saal führte Dr. Julia Frank in das Thema des Films ein. „In authentischen Bildern und Interviews mit Akteurinnen wird die damali-ge Wirklichkeit in der Politik gezeigt“, erzählte die Programmmanagerin der Friedrich-Naumann-Stiftung, die sich selbst jahrelang in Gemeinderat, Kreisrat und Regionalversammlung engagierte. Regisseur Torsten Körner zeige, wie die ersten Politikerinnen in der Bonner Republik dafür kämpf-ten, die im Grundgesetz verankerte Gleichstellung von Mann und Frau in der parlamentarischen Realität umzusetzen. „Es ist interessant, dass die Aufnahme dieses Paragrafen 1949 nicht der Einsicht der männlichen Kollegen geschuldet war, sondern von den vier Frauen im Parlament durchgeboxt werden musste“, erinnerte Frank. Dabei sei der Gleichstellungsanspruch auf „eine völlig unvorberei-tete Gesellschaft“ getroffen.

„Angenehm und attraktiv“
In der Nachkriegszeit habe eine starke Sehnsucht nach Normalität und Ordnung geherrscht. In der Arbeitswelt und Politik, in den Medien und in der Familie hätten die Männer die Hosen angehabt. Frauen sei nur ein Ziel zugeschrieben worden: den Mann zufriedenzustellen. „Eine Frau sollte ange-nehm, attraktiv, vornehm und schweigsam sein“, zählte Frank auf, wobei ein Schmunzeln durch das Kinopublikum ging. „Ob das den Frauen passte, spielte damals eine untergeordnete Rolle.“ Aller-dings dürfe man sie nicht nur als Opfer sehen.


„Auch viele Frauen hielten an dieser sozialen Ordnung fest.“ Die keineswegs eine natürliche sei: „Die biologische Unterscheidung zwischen Männer und Frauen nimmt sich vergleichsweise klein aus.“ Vielmehr sei der Missstand ein soziales Konstrukt, das täglich von beiden Seiten neu konstruiert werde. „Bis heute ist die gleichberechtigte Teilhabe nicht erreicht.“

Im Dokumentarfilm erzählen Persönlichkeiten wie Rita Süssmuth, Herta Däubler-Gmelin, Renate Schmid, Marie-Elisabeth Klee, Christa Nickels oder Ursula Männle von ihren Erlebnissen besonders in den 1970er und 1980er-Jahren. Ausschnitte aus Reden im Bundestag von Waltraud Schoppe, Aenne Brauksiepe oder Hildegard Hamm-Brücher, aber auch von Helmut Kohl oder Heiner Geißler ergänzen die Eindrücke. Ingrid Matthäus-Maiers Aufstieg und Austritt aus der FDP wird gezeigt, ebenso wie die Schicksale der Grünen-Politikerin Petra Kelly und Kanzlergattin Hannelore Kohl.

„Die Unbeugsamen“ läuft aktuell im Programmkino Brazil, Hirschgässle 7.
Cornelia Villani
 

Muttertagsgruß des Kreisfrauenrates Ostalb

Schwäbisch Post 11.05.2021

Gratulanten bei Annemarie Engelhardt 

Unsere Patin vom Kreisfrauenrat Ostalb e.V. Annemarie Engelhardt feierte
Anfang März 2021 ihren 80. Geburtstag

 

Zu einem kurzen Corona konformen Gratulations-Besuch waren Dr. Julia Frank, 1. Stellv. Sprecherin und
Margot Wagner, Sprecherin vom Kreisfrauenrat bei Annemarie Engelhardt vorbeigeschneit.
Trotz schlechten Wetters haben wir Annemarie unser aller guten Wünsche überbracht.

 

v.l.: Dr. Julia Frank, Annemarie Engelhardt, Margot Wagner

Kabarett mit Kopf, Herz, Hand & Fuß

Derweil ist nicht nichts passiert.... 
Landtags- und Bundestagswahlen stehen an!
 

Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Trier-Saarburg und der Gleichstellungsbeauftragen der Landkreise Bernkastel-Wittlich und Eifelkreis Bitburg-Prüm hat Marlies Blumes sechs kleine, aber sehr feine Videoclips zum Wahljahr 2021 entstanden.
Es stehen ja Landtags- und Bundestagswahlen an.
Die Videos sind für Wählerinnen – und natürlich auch für Wähler!
Schauen Sie doch mal rein! Über ein Weiterverteilen würde ich mich sehr freuen!
Ich finde, diese Botschaften müssen in die Welt hinaus. 

Das Video findet Ihr unter diesem Link
Stell Dir vor, es ist Wahl und keine geht hin – Teil 1: Ja, ich will! - YouTube

 

Viele weiter sehenswerte Video von Marlies Blume findet Ihr auf Ihrer Homepage unter Marlies Blume

Parität und Wahlen

Es gibt geeignete Frauen, die sich zur Wahl stellen!

Wir Frauen im Ostalbkreis erwarten überparteilich, dass nun nachdem das Landtagswahlrecht nicht geändert wurde, die Frauen, die sich zur Verfügung stellen auch nominiert und gewählt werden und zwar von Frauen
und Männern.

Diesmal gibt es keine Ausrede - denn wer Frauen will muss auch Frauen wählen!!!

Der Kreisfrauenrat ist auf ihre Mitgliedsfrauen und Kreis- und Gemeinderätinnen Martina Häusler,
Dr. Carola Merk-Rudolph und Daniela Dinser stolz. Diese drei Frauen wollen von ihren Partien als
Bewerberinnen für das Landtagsmandat nominiert werden. Dr. Carola Merk-Rudolph im Wahlkreis Aalen
und Martina Häusler und Daniela Dinser im Wahlkreis Schwäbisch Gmünd.
 

v.l. Martina Häusler Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Carola Merk-Rudolph SPD, Margot Wagner Kreisfrauenrat, Daniela Dinser CDU

Gegen Prostitution -

Gewalt passt nicht zur Menschenwürde!

Das Ostalb-Bündnis gegen Menschenhandel und (Zwangs-)Prostitution fordert ein Sexkaufverbot nach Nordischem Modell!

Für Vielfalt! Für Demokratie!

Gegen rechte Gewalt!

Aktionen der Omas gegen Rechts in der Aalener Innenstadt am 9. Mai 2020

Besuch der Vorstandsfrauen vom Kreisfrauenrat im Miedermuseum Heubach

Verabschiedung von Angelika Möricke mit bestem Dank für Ihre Arbeit im Vorstand des Kreisfrauenrat Ostalb e.V.

Kreisfrauenrat Ostalb als Blaupause für tunesische kommunale Mandatsträgerinnen

Frauennetzwerke in Tunesien. Sechste von rechts Dr. Julia Frank

Frauennetzwerke als Schlüssel zu mehr gelebter Demokratie

Kreisfrauenrat Ostalb als Blaupause für tunesische kommunale Mandatsträgerinnen

Allen Bemühungen zum Trotz sind Frauen in politischen Gremien in Deutschland nach wie vor stark unterrepräsentiert. Diesen Zustand insbesondere auf kommunaler Ebene zu ändern haben sich im Jahr 2013 Bürgerinnen und Organisationen unserer Region zum „Kreisfrauenrat Ostalb“ zusammengeschlossen. So entstand ein Netzwerk, das mit seinen Forderungen und Vorschlägen auf der politischen Ebene Gehör findet und in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Und nicht nur hier: In der jungen tunesischen Demokratie diskutieren kommunale Mandatsträgerinnen am Vorbild des Kreisfrauenrats Ostalb, wie durch eine Vernetzung der Einfluss von Frauen bei politischen Entscheidungen gestärkt werden kann.

Bedingt durch Vorgaben des tunesischen Wahlrechts haben Frauen bei der Kommunalwahl in letzten Jahr zwar
47 % der Mandate errungen – für deutsche und nicht zuletzt auch baden-württembergische Verhältnisse, wo es in Oberkochen sogar einen frauenfreien Gemeinderat gibt, eine geradezu traumhafte Quote. Aber weder die  Frauen noch die Männer in diesem vorherrschend patriarchalisch geprägten Land waren auf eine solche Präsenz vorbereitet. Als Einzelkämpferinnen lässt sich diese Situation nicht verbessern, zur Netzwerkbildung fehlen den Frauen aber Vorbilder.
Die vor Ort tätige, dem Bundesentwicklungshilfeministerium unterstehende „Gesellschaft für industrielle Zusammenarbeit“ (GIZ) bot ihre Hilfe an. Auf ihre Einladung hin diskutierten drei Vertreterinnen des bundesweiten frauenpolitischen „Helene-Weber-Netzwerks“ – unter ihnen die Lorcherin Dr. Julia Frank – mit tunesischen Mandatsträgerinnen, wie der Aufbau eines solchen Frauennetzwerks in Tunesien gelingen könnte – entweder als nationale Lösung „von oben“ oder als regionale Lösung „von unten“.
Als stellvertretende Vorsitzende des Kreisfrauenrats Ostalb konnte Julia Frank sehr konkrete Vorschläge für eine Lösung „von unten“ machen und vorhandene Materialien dieses Gremiums überreichen. Es wurde die Idee ins Spiel gebracht, nach diesem Vorbild ein regionales Netzwerk in Tunesien mit Unterstützung des Helene-Weber-Netzwerks aufzubauen – quasi ein deutsch-tunesisches Netzwerk. 

Der Gedankenaustausch wurde von allen Teilnehmerinnen als so vielversprechend angesehen, dass er weiter fortgeführt werden soll.

 

Marktplatzaktion Ellwangen zur Kommunalwahl 2019

„Frauen! Was muss sich ändern, wenn es besser werden soll?“ - Kreisfrauenrat stellt Ergebnisse vor

Vom 23. November bis zum 14. Dezember 2018 führte der Kreisfrauenrat mit Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten des Ostalbkreises und der LandFrauen Kreisverbände Aalen Ostalb und Schwäbisch Gmünd eine Befragung durch. Alle Frauen im Ostalbkreis waren zur Teilnahme aufgerufen.

 

Jetzt wurden die Ergebnisse der Studie veröffentlicht.

 

Nähere Infos und das Ergebnis der Studie finden Sie im Bereich "Themen - Was Frauen wollen".

Übergabe der Studie an Landrat Klaus Pavel                                                     Quelle: Landratsamt Ostalbkreis

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