Unser Kreisfrauenrat Ostalb in der Presse

Gegen Prostitution

Ipf- & Jagst Zeitung vom 2.11.2020

Wahlrecht und Geschlechterparität

Remszeitung 21.10.2020

Care Arbeit

Rems-Zeitung 10.10.2020

Gegen Prostitution

Schwäbische Post 4.6.2020
Schwäbische Post 7.7.2020

Frauen wollen raus aus der Sackgasse

12. März 2020 - Viktor Turad (Freier Mitarbeiter der Schwäbischen)

AALEN - Viele Frauen im Ostalbkreis haben höhere Schul- und Bildungsabschlüsse und auch bessere Noten als Männer. In ihrer anschließenden Berufsbiografie schlägt sich diese Überlegenheit aber nicht adäquat nieder. Dies ist ein Ergebnis einer Studie des Kreisfrauenrats in Zusammenarbeit mit der Hochschule Aalen, die Dr. Julia Frank in der jüngsten öffentlichen Sitzung des Kreistags vorgestellt hat.
Jetzt müsse ein frauenpolitisches Konzept her, forderte Stephanie Eßwein (CDU) und signalisierte, dass ihre Fraktion dafür ist, Gelder bereitzustellen, damit die Daten ausgewertet und Handlungsempfehlungen entwickelt werden können.
So gut wie keine Frau, ergibt sich aus der Studie unter der Überschrift „Frauen! Was muss sich ändern, wenn es besser werden soll?“, hat gar keinen Schulabschluss. 35,5 Prozent haben die Realschule absolviert, rund 34 Prozent verfügen über einen Hochschul- und Universitätsabschluss. Wobei es bei den höchsten Abschlüssen keine signifikanten Unterschiede zwischen Frauen mit und ohne Migrationshintergrund gibt.
Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt übrigens mit 40 Prozent bei Frauen im Alter zwischen 50 und 65 Jahren, also bei denen, wie es dort heißt, die die sogenannte Rush-Hour des Lebens hinter sich haben. Die Altersgruppe der 18- bis 35-Jährigen, die in Ausbildung, Studium oder am Berufsanfang sind, umfasst 20 Prozent, die der 35- bis 50-Jährigen, die in der Lebensmitte sind und sich mit der Gründung einer Familie befassen, bei 28 Prozent.
Mehr als jede zweite Frau (60 Prozent) ist in Voll- oder Teilzeit oder als Selbstständige tätig. Nimmt man nur die Frauen, die dem Arbeitsmarkt tatsächlich zur Verfügung stehen, also nicht Hausfrauen, Rentnerinnen, in Qualifizierungsmaßnahmen oder in Mutterschaftsurlaub beziehungsweise Familienzeit sind, dann sind sogar 80 Prozent der Frauen erwerbstätig.
Sind sie das in der Landwirtschaft, gehen sie oft noch einer Tätigkeit außerhalb nach und leisten so einen wichtigen Beitrag zum Gesamteinkommen landwirtschaftlicher Betriebe. Sie schützen aber auch sich selbst vor Altersarmut. Bei der Betreuung von pflegebedürftigen Eltern oder Schwiegereltern sind es wiederum die Frauen, die diese Aufgabe übernehmen. Überhaupt, so ein weiteres Ergebnis der Studie, schultern Frauen nach wie vor allein die Familienpflichten.
Drei Viertel der Frauen sind zufrieden mit ihrem aktuellen Erwerbsstatus. Die Gründe für Unzufriedenheit sind vielfältig und reichen von den Öffnungszeiten der Betreuungseinrichtungen bis zu den Einkaufsmöglichkeiten. Jede zweite Frau ist mit ihrer persönlichen Wohnsituation und mit ihrer sozialen Ein- und infrastrukturellen Anbindung zufrieden. Bei 39 Prozent gilt dies mit Einschränkungen, bei sieben Prozent gar nicht.
Mit der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege sind in etwa gleich viele Frauen zufrieden oder unzufrieden. Dies relativiert sich allerdings, wenn man weiß, dass von den befragten Frauen etwa jede Dritte teilzeitbeschäftigt ist, für sie also alle Anforderungen leichter unter einen Hut zu bringen sind. In der Studie wird deshalb vermutet, dass die Zufriedenheit unter den Bedingungen der Vollzeitbeschäftigung entsprechend weniger ausgeprägt wäre.
Auch fehlende Ganztagsplätze, wenig flexible Zeiten bei der Kinderbetreuung und nicht ausreichende Angebote bei der Seniorenbetreuung machen den Frauen das Leben schwer. In der Studie ist daher von einer Sackgasse die Rede: Wenn Frauen zwar einer Erwerbstätigkeit nachgehen wollten, ihnen aber die Unterstützung etwa bei der Kinderbetreuung fehlt, stellten viele ihren Kinderwunsch entweder zurück, reduzierten ihn oder unterdrückten ihn ganz.
Andererseits verzichteten junge Mütter auf eine Erwerbstätigkeit, um ihre Kinder betreuen zu können. Die Folge: Es fehlen sowohl Kinder als auch Arbeitskräfte.
Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass die Ostälblerinnen sich stark ehrenamtlich engagieren, nämlich zu rund 60 Prozent. Je älter die Frauen sind, desto mehr engagieren sie sich. Bei den unter 35-Jährigen dagegen sind es nur halb so viele, wie es ihrem zahlenmäßigen Anteil an der Bevölkerung entspricht.
Auf die engagierten Frauen könne man stolz sein, sagte Stephanie Eßwein. „Frauenpolitik ist Strukturpolitik und somit unser aller Politik!“ Ein gemeinsames politisches Konzept nicht nur für Frauen forderte Veronika Gromann (Grüne). Männer sollten sich nicht wie Gottes Geschenk an die Menschheit aufführen, schmunzelte Carola Merk-Rudolph. „Gemeinsam können wir was erreichen.“ Handlungsempfehlungen voranzubringen, regte Bernhard Ritter (Freie Wähler) an, an Ressourcen dürfe dies nicht scheitern. „Jetzt erst recht, liebe Frauen und Männer“, wandte sich Cynthia Schneider (Linke) an das Gremium. „Gemeinsam werden wir es schaffen.“

 

Schwäbische Post 25.06.2020
Schwäbische Post 25.06.2020
Schwäbische Post 27.04.2020

Omas gegen Rechts - Frauen gegen Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit

Südwestumschau 14. März 2020

Equal Pay Day - Tipps zur Berufswahl von Kreisfauenrätin Margot Wagner

Ipf- und Jagst-Zeitung 10.3.2020

Kreisfrauenrat Ostalb als Blaupause für tunesische kommunale Mandatsträgerinnen

Frauennetzwerke in Tunesien. Sechste von rechts Dr. Julia Frank

Frauennetzwerke als Schlüssel zu mehr gelebter Demokratie

Kreisfrauenrat Ostalb als Blaupause für tunesische kommunale Mandatsträgerinnen

Allen Bemühungen zum Trotz sind Frauen in politischen Gremien in Deutschland nach wie vor stark unterrepräsentiert. Diesen Zustand insbesondere auf kommunaler Ebene zu ändern haben sich im Jahr 2013 Bürgerinnen und Organisationen unserer Region zum „Kreisfrauenrat Ostalb“ zusammengeschlossen. So entstand ein Netzwerk, das mit seinen Forderungen und Vorschlägen auf der politischen Ebene Gehör findet und in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Und nicht nur hier: In der jungen tunesischen Demokratie diskutieren kommunale Mandatsträgerinnen am Vorbild des Kreisfrauenrats Ostalb, wie durch eine Vernetzung der Einfluss von Frauen bei politischen Entscheidungen gestärkt werden kann.

Bedingt durch Vorgaben des tunesischen Wahlrechts haben Frauen bei der Kommunalwahl in letzten Jahr zwar
47 % der Mandate errungen – für deutsche und nicht zuletzt auch baden-württembergische Verhältnisse, wo es in Oberkochen sogar einen frauenfreien Gemeinderat gibt, eine geradezu traumhafte Quote. Aber weder die  Frauen noch die Männer in diesem vorherrschend patriarchalisch geprägten Land waren auf eine solche Präsenz vorbereitet. Als Einzelkämpferinnen lässt sich diese Situation nicht verbessern, zur Netzwerkbildung fehlen den Frauen aber Vorbilder.
Die vor Ort tätige, dem Bundesentwicklungshilfeministerium unterstehende „Gesellschaft für industrielle Zusammenarbeit“ (GIZ) bot ihre Hilfe an. Auf ihre Einladung hin diskutierten drei Vertreterinnen des bundesweiten frauenpolitischen „Helene-Weber-Netzwerks“ – unter ihnen die Lorcherin Dr. Julia Frank – mit tunesischen Mandatsträgerinnen, wie der Aufbau eines solchen Frauennetzwerks in Tunesien gelingen könnte – entweder als nationale Lösung „von oben“ oder als regionale Lösung „von unten“.
Als stellvertretende Vorsitzende des Kreisfrauenrats Ostalb konnte Julia Frank sehr konkrete Vorschläge für eine Lösung „von unten“ machen und vorhandene Materialien dieses Gremiums überreichen. Es wurde die Idee ins Spiel gebracht, nach diesem Vorbild ein regionales Netzwerk in Tunesien mit Unterstützung des Helene-Weber-Netzwerks aufzubauen – quasi ein deutsch-tunesisches Netzwerk. 

Der Gedankenaustausch wurde von allen Teilnehmerinnen als so vielversprechend angesehen, dass er weiter fortgeführt werden soll.

 

Pressebericht Schwäbische Post 09.10.2019
Pressebericht Ipf- und Jagst-Zeitung / Aalener Nachrichten 30.09.2019
Pressebericht Schwäbische Post 08.06.2019
Pressebericht Ipf- und Jagst-Zeitung/AA Nachrichten vom 18.3.2019
Pressebericht SchwäPo vom 18.3.2019
Pressebericht Südfinder vom 20.3.2019
Pressebericht Schwäbische Post vom 22.1.2019
Pressebericht Schwäbische Post vom 15.2.2019
Pressebericht Schwäbische Post vom 12.2.2019
Pressebericht AA Nachrichten/Ipf- und Jagst-Zeitung vom 24.1.2019
Pressebericht Schwäbische Post vom 19.1.2019
Übergabe an Landrat Pavel, Quelle: Landratsamt Ostalbkreis
Pressebericht Schwäbische Post vom 25.9.2018
Pressebericht Schwäbische Post vom 21.7.2018
Pressebericht Schwäbische Post vom 13.7.2018
Pressebericht Hohenloher Tagblatt vom 15.6.2018
Pressebericht Schwäbische Post vom 27.4.2018
Pressebericht Schwäbische Post vom 17.4.2018
Rems-Zeitung vom 8.3.2018
Pressebericht Schwäbische Post vom 29.3.2017
Pressebericht Schwäbische Post vom 28.3.2017
Pressebericht Schwäbische Post vom 23.3.2017
Pressebericht Schwäbische Post vom 16.02.2017
Pressebericht Schwäbische Post vom 19.01.2017

Gerlinde Kretschmann bei uns in Aalen am 17.11.2016

Bilder von der Veranstaltung finden Sie in unserem Termin-Rückblick - einfach hier klicken.
 

Pressebericht Schwäbische Post vom 17.11.2016
Pressebericht Schwäbische Post vom 20.2.2016
Pressebericht Schwäbische Post vom 3.3.2015
Pressebericht Schwäbische Post vom 2.3.2015
Pressebericht Schwäbische Post vom 24.2.2015
Pressebericht Schwäbische Post vom 20.1.2015
Pressebericht Schwäbische Post vom 21.5.2014
Pressebericht Schwäbische Post vom 16.5.2014

Presse über die Gründung

              des Kreisfrauenrat Ostalb e.V.

Pressebericht Rems-Zeitung vom 6.11.2013
Pressebericht Rems-Zeitung vom 2.11.2013
Pressebericht Gmünder Tagespost vom 30.10.2013
Pressebericht Rems-Zeitung vom 14.10.2013
Pressebericht Schwäbische Post vom 12.10.2013
Pressebericht Ipf- und Jagst-Zeitung vom 11.10.2013
Pressebericht Gmünder Tagespost vom 2.10.2013
Pressebericht Rems-Zeitung vom 19.9.2013
Druckversion Druckversion | Sitemap
Impressum & Datenschutzerklärung © Kreisfrauenrat Ostalb e.V., Margot Wagner (Sprecherin), T 07961 63 81