Pflegende Angehörige im Gespräch mit Abgeordneten Podiumsdiskussion

Das Thema Pflege darf nicht in der Schublade verschwinden so die Frauen des Kreisfrauenrat Ostalb e.V. bei der Vorstandsitzung diese Woche.


Auf Einladung von Kreisfrauenrat Ostalb e.V., Supervisorin Christine Class, Katholischer Erwachsenenbildung Bildungswerk Ostalbkreis e.V. und Katholischer Sozialstation ST. MARTIN stellten sich die Mitglieder des Deutschen Bundestags Leni Breymaier, Roderich Kiesewetter und Margit Stumpp den Fragen der Pflegenden Angehörigen im Rahmen einer Online-Podiumsdiskussion. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Geschäftsführer der Sozialstation, Martin Weweler. Ein weiterer Austausch sei geplant.
Nähere Infos aus dem Artikel der Schwäbischen Post vom 15.7.2021 (Bea Wiese):

Pflege zuhause - Ein Knochenjob
Sorgen und Nöte pflegender Angehöriger: Online-Diskussion mit Bundestagsabgeordneten zeigt einiges an Verbesserungsbedarf und mögliche Hilfen auch im Ostalbkreis.

Aalen
Zukunft der Hilfen für häusliche Pflege im Ostalbkreis – Titel einer Online-Diskussion, zu der der Kreisfrauenrat und Supervisorin Christine Class am Mittwochabend eingeladen hatten. Unter der Moderation von Martin Weweler, Geschäftsführer der katholischen Sozialstation St. Martin, ging es um Sorgen, Nöte und Bedürfnisse pflegender Angehöriger. Konkret formuliert waren die in Statements, die jeweils in Fragen mündeten an die drei Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter (CDU), Leni Breymaier (SPD) und Margit Stumpp (Grüne).
Anne Klöcker umriss in einem Eingangsimpuls als „Eine von Vielen“, wie Pflege eine feste Größe in Deutschland ist: 4,13 Millionen Menschen sind pflegebedürftig, 3,31 Millionen von ihnen werden zuhause versorgt – davon 2,33 Millionen durch Angehörige. Für letztere sei diese oft über Jahre andauernde Tätigkeit „ein Balanceakt zwischen ständiger Verfügbarkeit und Abgrenzung“, ein zeit- und nervenaufreibender Job im Dschungel von Anforderungen und bürokratischen Hürden der Behörden, Pflege- und Krankenkassen. Alle drei Bundestagsabgeordneten lobten die kompakte Darstellung und berichteten von Pflege aus eigenem Erleben in der Familie, teilweise waren sie selbst in der Rolle der Pflegenden.

In kurzen Vorträgen schilderten pflegende Angehörige dann, wo der Schuh drückt. „Wir sind die Finanziers der Pflege“, aber sie fühle sich nicht anerkannt, sagt Annegret Schatz, die einen Parkinson-Kranken daheim versorgt. Ihr Forderungskatalog reicht von finanziellem Ausgleich über bundesweit einheitliche Standards der Pflegeberatung bis hin zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe. Eine andere Forderung einer Angehörigen, stellvertretend von Christine Class vorgetragen: weniger Bürokratie und mehr Selbstbestimmung, damit auch mehr Würde für Pflegende, indem ihnen ermöglicht wird, eigenständig über das Unterstützungsbudget und damit die Art der Versorgung ihres Patienten zu verfügen.

Egon Behr, Sprecher der Selbsthilfegruppe pflegender Angehöriger aus Schwäbisch Gmünd, ist „zunehmend frustriert über die Gesetzeslage“. Kindererziehung werde bei der Altersvorsorge „stark gewürdigt“, Pflegeleistung aber unzureichend angerechnet. „Es gibt Beispiele in Europa, wie ein besseres Modell aussehen könnte.“ Uwe Engelmann, Vater einer behinderten Siebenjährigen, vermisst vor allem Angebote zur stundenweisen Entlastung bei der Betreuung, so dass zumindest Teilzeit-Berufstätigkeit wieder möglich werde.
Die drei Bundestagsabgeordneten hatten sich auf die Statements der Pflegenden gut vorbereitet. Unisono plädierten sie für den Ausbau von Tages- und Kurzzeitpflegeangeboten, für mehr Unterstützung von Pflegenden und sehen Handlungsbedarf bei der Anerkennung von Pflegezeiten bei der Rente.

Leni Breymaier:
Das ganze Thema Pflege dürfe man nicht losgelöst von der Finanzierung besprechen, so die SPD-Abgeordnete. Ihr Konzept: Einführung einer Bürgerversicherung, „auch die Vermögenssteuer ist eine Möglichkeit, mehr Geld ins System zu kriegen“, Zuzahlungen deckeln „und nicht die Leistungen“, Pflegelotsen einführen.

Roderich Kiesewetter:
Der CDU-Abgeordnete will den Pflegestützpunkt im Ostalbkreis weiterentwickeln und schlägt vor, eine neue Art von Pflegebetreuungsdienst auf der Ostalb, in Kombination mit FSJ oder Bufdi zu organisieren, als Entlastung für Eltern. Mit der jüngsten Pflegereform sei unter anderem erreicht, dass die finanzielle Beteiligung an Pflegeheimkosten nach und nach gedeckelt werde. Die Pflegekassen seien verpflichtet worden, alle drei Jahre einen Evaluierungsbericht vorzulegen. Auf Einwände in der Diskussion, das sei zu langwierig, sagt er: „Das Gesetz ist neu, man kann nicht sofort nachsteuern“.

Margit Stumpp:
Sie musste Veranstaltung wegen einer Veranstaltung im Wahlkreis vorzeitig verlassen, sieht aber einen ganzen „Strauß von Herausforderungen“. Ihre Vorschläge: eine zentrale Anlaufstelle für pflegende Angehörige einrichten, unterstützende Dienste ausbauen, zum Beispiel durch Kräfte wie die früheren Gemeindeschwestern, Rahmenbedingungen schaffen, um Pflege im Quartier zu etablieren.

Alle drei Abgeordneten appellieren an Betroffene, sich und ihren Forderungen mehr Gehör zu verschaffen, lauter zu werden. Breymaier: „Notfalls müssen Sie das Lautsein delegieren!“ Insbesondere in den Koalitionsverhandlungen im Herbst komme es darauf an, sich Gehör zu verschaffen. Denn die Lobby der stationären Pflege sei immens.

 

Einladung zur Onlineveranstaltung für pflegende Angehörige am 14.07.2021

Einfach das PDF herunterladen und Link zur Veranstaltung öffnen...

Pflege? Wie stellt sich die Ostalb dazu?

Das Thema Pflege darf nicht in der Schublade verschwinden so die Frauen des Kreisfrauenrat Ostalb e.V. bei der Vorstandsitzung diese Woche.


Die Projektgruppe Pflege arbeitet gemeinsam mit Maria Sinz von der KAB und Esther Hoffmann von der Pflegeschule in Ellwangen kompetent am Thema. Pflegekräfte, egal ob Alten-, Intensiv-, Kranken-, Behindertenpflege und Hebammen sowie die pflegenden Angehörigen müssen von der Öffentlichkeit mehr Wertschätzung und zwar monetär und ideell erfahren. 

Wie kommen wir ins „TUN“?

Eine Zusammenarbeit aller Akteure nicht nur auf der Ostalb ist wichtig um Menschen in der Pflege die notwendige Anerkennung und Wertschätzung zu verschaffen. Es ist ein politisches Thema für die Allgemeinheit.

Eine erste Möglichkeit aller Ostalb-Bürgerinnen und Ostalb-Bürger ins TUN zu kommen ist, die Petition
„Pflege braucht Zukunft“
der KAB zu unterzeichnen.
Diese Petition der KAB im Vorfeld der Bundestagswahlen wird öffentlich übergeben. 

Die Petition kann entweder beim KAB-Diözesanverband E-Mail: PNiedergesaess@blh.drs oder www.kab-drs.de oder in Aalen bei der KAB unter msienz@blh.drs.de angefordert werden.
Oder öffnen Sie den unten angeführten Link zur Petition einfach gleich herunter. 

Ihr Engagement ermöglicht eine bessere Zukunft der Pflege! Tun wir was.

 


Mehr Informationen zum Thema Pflege braucht Zukunft findet ihr im Flyer.

 

Flyer Pflege braucht Zukunft.pdf
PDF-Dokument [2.6 MB]

Wir geben Halt - wär hält uns?                        Pflegende Angehörige im Gespräch.

Ein Text zum Pflegeforum am 11.03.2021 von Anne Klöcker

Eine von vielen

 

Hallo, ich bin eine von Vielen.

Ich fange mit den Zahlen an.
Die sind erst mal für uns alle gleich.
Feste Größen, verdaubar, ohne Individualität.
Berechenbar und so verführerisch überschaubar.

 

4,13 Millionen Menschen sind in Deutschland pflegebedürftig.
3,31 Millionen Menschen werden zu Hause versorgt.
2,33 Millionen Menschen überwiegend durch Angehörige.
 

Sehen Sie, das tut kaum weh, man setzt es in Relation zur Gesamtbevölkerung, wägt ab, sortiert, Z.B. so
• Ja, ja, ja, ja, ja, es wird sich wahrscheinlich um einen größeren Anteil weiblicher zu Pflegenden handeln,
   die Vergangenheit, Geburtenrate, Lebenserwartungen. 
• Oder: Wie wird sich das wohl im Laufe der Jahre im demographischen Wandel verändern??
• Oder: Wie wird Pflegebedürftigkeit eigentlich genau definiert? 
• Oder: Hoffentlich trifft mich das nicht.
• Oder: Das werde ich wenn dann schon alleine schaffen.
 

Die Vorstellung wie es sein wird, selbst zu den zu Pflegenden zu gehören, ist sehr vage, bis zu einem gewissen Alter unvorstellbar. Die Vorstellung wie es sein wird selbst zu pflegen, ist genauso unvorstellbar.
Diese Angst - einen Menschen, so wie man ihn kennt, liebt, zum großen Teil zu verlieren, manchmal Stück für Stück, manchmal plötzlich. Das eigene Leben, so wie man es kennt, zu verlieren, manchmal Stück für Stück, manchmal plötzlich. Der erste Schritt in die Pflege bedeutet meist Schmerz und Verlust.

 

3,31 Millionen Menschen werden Zuhause versorgt.

3,31 Millionen Mal...

 

kämmen, Essen reichen, waschen, drehen, abduschen, stützen, anziehen, aufrichten, halten, knöpfen, Latz umbinden, Po abwischen,Wäsche wechseln, aufwischen, Haare waschen, Tabletten geben, Nägel schneiden, Betten abziehen, Betten beziehen, Betten abziehen, Mund abwischen, lagern, Windeln wechseln, rasieren, cremen, bewegen, nicht einschlafen können, beobachten... Erschrecken vor der eigenen Abhängigkeit.
Geht es ihm gut, bin ich erleichtert, froh, zuversichtlich. Geht es ihr schlecht, muss ich mich mehr anstrengen.
Ich bin schließlich verantwortlich.Ich muss ahnen, permanent wahrnehmen wie es meiner Mutter/Schwieger-mutter, dem Vater/Schwiegervater, Partner/ Partnerin geht. Ich muss Entscheidungen treffen, muss Hindernisse aus dem Weg räumen, muss Hürden bewältigen.

 

Das Pflegen ist ein Prozess, in den man hineinwachsen muss.
Das Pflegen ist ein Prozess, in dem man sehr viel muss, nicht kann. 

(Ein*e pflegende*r Angehörige*r gibt einen großen Anteil seiner selbst auf.)

 

Den Balanceakt zwischen ständiger Verfügbarkeit und  Abgrenzung muss ich genauso lernen, wie ich mit dem Zwiespalt fertig werden muss zwischen Hinwendung und Erschöpfung, Liebe und Selbstverantwortung, dem Alter und der Erinnerung.Und meistens fühlt man sich sehr allein damit.

Nicht nur finanzielle Sorgen oder Ängste lassen einen davor zurückschrecken, jemand „Fremden” zur Hilfe ins Haus zu holen. Da lauert der eigene Perfektionismus, die Mühe und Umständlichkeit, jemand anderen in dieser sehr intimen, eingespielten Sache zu akzeptieren, das Sich-vielleicht-vor-anderen- rechtfertigen-müssen oder auch die Ablehnung des zu Pflegenden. Der Schritt anzuerkennen, dass ich in diesem Dschungel der Anforderungen sehr verloren bin, ist groß. Und schon wartet die nächste Hürde. 

Von Seiten der Kranken und Pflegekasse erscheint vieles erst mal umständlich, zeitraubend und langwierig.

Die Pflege frisst mich förmlich auf, das Sorgen, das Umsorgen, das Sorgen, das Umsorgen.
Der eigene Körper, der Körper des Anderen, all die Dinge, die erledigt werden müssen, den ganzen Tag, immer und immer wieder.


Geschichte über die Beantragung eines Pflegehilfsmittels (PRIVAT)

Zunächst muss man beim Hausarzt ein entsprechendes Rezept holen. Dies reicht man beim Sanitätshaus ein und fordert einen Kostenvoranschlag an. Bekommt man ihn, muss das Original erst an die Kranken-, dann von dieser an die Pflegekasse weitergeschickt werden, eine Kopie erhält die Beihilfe. Nach Wochen erhält man eine Zu- oder Absage. Erhält man eine Zusage, dann „darf” das Sanitätshaus liefern und anschließend die Rechnung schicken. Zunächst muss man selbst bezahlen. Hier wieder: das Original erhält erst die Kranken- dann von dieser die Pflegekasse, eine Kopie die Beihilfe. Dann vergehen erneut Wochen und Monate, bevor man das Geld zurück erhält.

Hat man eine Absage erhalten, dann bekommt man ein Schreiben von der Pflegekasse, dass jemand vom medi-zinischem Dienst die Lage beurteilen soll, d.h. ob man auch wirklich das Pflegehilfsmittel braucht. Dazu muss man ein seitenlanges Pflegeprotokoll ausfüllen, in dem alles beschrieben werden muss, was der Krankenkasse und der Pflegekasse schon längst bekannt ist, wie z. B. seit wann die Pflegebedürftigkeit vorliegt, wann Kranken-hausaufenthalte waren, Diagnosen, Medikamente, Arztberichte, wie die Situation im Haus ist, wie viele Stufen etc. Dieses schickt man zurück.
Nach Wochen meldet sich jemand vom Medizinischem Dienst und begutachtet - entweder persönlich oder in Coronazeiten per Telefon. Das Gespräch dauert ca. eine Stunde. Hier werden erneut die gleichen Fragen gestellt, die man bereits in dem Pflegeprotokoll beantwortet hat z. B. hinsichtlich der Genehmigung eines Pflegebettes. 
Da der zu Pflegende nicht im Bett gepflegt d.h. gewaschen wird, sondern im Bad, ist dieses Bett nicht notwendig. Es gibt hier Vorgaben.
Und morgen erzähle ich Ihnen die Geschichte zur Beantragung einer WC – Sitzerhöhung....


Vielleicht liegt vielen Missverständnissen zugrunde, dass man von gewissen Vorgaben und  notwendigen Abläufen keine Ahnung hat. Was mir wie Hohn vorkommt, hat wahrscheinlich Gründe. Diesen Regeln und Zuordnungen liegen jahrzehntelange Erfahrungen und Evaluationen voraus. Nun denn, bitte, teilen wir sie. 

Fakt ist nämlich auch , dass die Pflegekassen durch die pflegenden Angehörigen Einsparungen von  jährlich Milliarden Euros haben. Würden die Pflegenden ihre Verantwortung abgeben müssen, wäre das eine von der Öffentlichkeit nicht zu füllende Lücke. Eine sensible Beziehung die viel Miteinander braucht, ein Hinhören, ein Mitfühlen, ein Wissen, ein Informieren.
Wie gut dass diese Veranstaltung ein Schritt dahin ist.
Wie gut dass Sie heute da sind.
 

Rückmeldebogen zur Veranstaltung

Herzlichen Dank für Ihr Mitwirken und Dabei sein beim Auftakt zur Reihe „Pflegende Angehörige im Gespräch“.
Wir möchten dran bleiben bleiben! Dafür ist uns Ihre Rückmeldung zu folgenden Punkten wichtig.
Vielen Dank!
 

  • War die Dauer der Veranstaltung (1,5 Std) angemessen, zu kurz oder zu lang?
  • Haben Sie Themenwünsche für Folgeveranstaltungen?
  • Sollte es unbedingt oder eher nicht eine Vereinsgründung zur Vertretung Angehöriger geben?    
  • Brauchen wir mehr politischen Einfluss über andere Wege?
  • Was ist mir durch die Podiumsteilnehmer/innen wichtig geworden ist?
  • Haben Sie durch die Pflegenden Angehörigen Frauen einen neuen Impuls bekommen?


Gerne hätten wir ein Feedback zu unserer Veranstaltung und wären Ihnen dankbar, wenn Sie uns den Rückmeldebogen, auch gerne nach dem 17.3., zusenden würden.

Rückmeldebogen zur Veranstaltung "Pflegende Angehörige im Gespräch"
Rückmeldebogen.pdf
PDF-Dokument [112.5 KB]

Equal Care Day -                                    Anerkennung von Care Arbeit ist uns wichtig!

Wir alle sind in unserem Lebensverlauf auf die fürsorgliche Zuwendung und Versorgung anderer angewiesen: Das gilt für Neugeborene ebenso wie für Kinder im Vor- und Grundschulalter, aber auch als junge Erwachsene, als Berufstätige, bei Krankheit oder Behinderung und schließlich als ältere Menschen profitieren wir im Alltag immer wieder von der Care-Arbeit anderer; Gesundheit, Wohlbefinden, Lebensqualität und gesellschaftliches Miteinander hängen davon ab. 

 

Diese Care-Arbeiten und die Mental Load werden vor allem von Frauen und Mädchen getragen – unbezahlt oder unterbezahlt. Dadurch bleibt ihnen weniger, manchmal gar keine Zeit für Erwerbsarbeit, zur Aus- und Fortbildung, und sie verfügen deshalb über weniger oder kein eigenes Einkommen. Weltweit übernehmen Frauen täglich mehr als 12 Milliarden Stunden unbezahlte Sorgearbeit (Oxfam-Studie 2020). 

 

Der Equal Care Day ist eine unabhängige und zivilgesellschaftliche Initiative. Sie lädt Gleichgesinnte zum Zusammenschluss ein, um gemeinsam lauter und wirkmächtiger die Sichtbarkeit, Wertschätzung und faire Verteilung von Care-Arbeit einzufordern und durchzusetzen. 

Ausführliche Informationen zum Thema finden Sie unter folgendem Link: https://equalcareday.de/manifest/

 

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