Fragebogenaktion: „Frauen! Was muss sich ändern, wenn es besser werden soll“

>> Ergebnisse der Studie des Kreisfrauenrats

Vom 23. November bis zum 14. Dezember 2018 führte der Kreisfrauenrat mit Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten des Ostalbkreises und der LandFrauen Kreisverbände Aalen Ostalb und Schwäbisch Gmünd eine Befragung durch. Alle Frauen im Ostalbkreis waren zur Teilnahme aufgerufen.

 

Den Fragebogen gab es in Papierform bei allen Gemeindeverwaltungen sowie online unter www.ostalbkreis.de und www.kreisfrauenrat-ostalb.de.

 

Veränderungen wie der demografische Wandel, Digitalisierung und Migration beeinflussen unsere Lebensbedingungen nachhaltig. Diese Veränderungen haben im ländlichen Raum andere Auswirkungen als in städtischer Umgebung. In beiden Fällen betrifft es aber insbesondere Frauen. So war ein wesentliches Ergebnis einer von der Kreisverwaltung durchgeführten Strukturanalyse, dass mehr Frauen den Ostalbkreis verlassen als zuwandern. „Diese Thematik hat der Kreisfrauenrat aufgegriffen mit dem Ziel, diese Entwicklung zu stoppen, da sie vermutlich Ausdruck einer Situation ist, die viele Frauen als nicht zufriedenstellend empfinden“, erklärt Margot Wagner, Vorsitzendes des Kreisfrauenrats. Der erste Schritt bestand nun darin, dass die Frauen im Ostalbkreis zu Wort kommen, um ihre Lebenswirklichkeit abzubilden. „Zu diesem Zweck hat der Kreisfrauenrat einen Fragebogen entwickelt – gemeinsam mit der Hochschule Aalen, die auch die wissenschaftliche Begleitung und Auswertung übernommen hat“, so Wagner.

 

Ziel war es, in einer gemeinsamen Anstrengung aller Akteure konkrete Verbesserungen speziell für die Zielgruppe der Frauen im Ostalbkreis zu erreichen. Die Auswertung erfolgte über die Hochschule Aalen.

 

Die Ergebnisse der Umfrage können Sie jetzt hier einsehen.

 

An dieser Stelle vielen Dank an die fleißigen Helfer in der Hochschule Aalen.

Danke an das Landratsamt für die vielfältige Unterstützung.

Danke an die Kommunen vor Ort für die tatkräftige Hilfe. 

Danke den Landfrauen, die auch schon auf der KONTAKTA fleißig mit von der Partie waren.

Danke an die Vorstandsfrauen vom Kreisfrauenrat, die die gesamte Aktion tatkräftig unterstützt haben.

Alles für uns Frauen auf der Ostalb, toll.

 

 

Wie geht es jetzt weiter?

>> Die Ergebnisse dienen dem Kreistag und Landratsamt zur Entwicklung von weiteren Handlungsempfehlungen.

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Übergabe der Studie an Landrat Pavel, Quelle: Landratsamt Ostalbkreis

Wissen Sie, was junge Frauen wollen?

Um die Weichen in Bezug auf Gleichstellung richtig zu stellen, müssen wir erstmal wissen, was junge Männer und Frauen wollen.

Was Frauen zwischen 18 und 40 Jahren wollen, wurde in einer sehr ausführlichen und spannenden Studie untersucht, die Sie hier herunterladen können.

 

Prof. Dr. Carsten Wippermann und sein Team wollten wissen...
 

    - Was halten junge Frauen eigentlich von der Familien-         und Gleichstellungspolitik?
    - Wo sind die Berührungspunkte in ihrem Alltag und wo
      sehen sie politischen Handlungsbedarf? 
 

Diesen Fragen ging Prof. Dr. Carsten Wippermann vom DELTA-Institut für Sozial- und Ökologieforschung im Auftrag der FES nach. Hierzu wurden Frauen aus allen sozialen Schichten und Milieus in Fokusgruppeninterviews befragt und durch die Ergebnisse einer quantitativ-repräsentativen Untersuchung ergänzt.
 

Die breite Datenbasis bietet neue Einblicke in die Lebensrealitäten und gleichstellungspolitischen Einstellungen von Frauen zwischen 18 und 40 Jahren. 

Zentrale Ergebnisse:
Junge Frauen wollen Lohngerechtigkeit, Gleichstellung im Berufsleben sowie bessere und kostenlose Kinderbetreuung.
 

Und: Trotz vieler Verbesserungen sehen junge Frauen die Gleichstellung der Geschlechter noch lange nicht erreicht!

  • Nur eine von zehn sieht die Gleichstellung von Männern und Frauen in Deutschland voll und ganz realisiert.
  • Mit der Geburt von Kindern befürchten junge Frauen einen Rückfall in traditionelle Geschlechterrollen.
  • Den Hauptgrund hierfür sehen sie in der fehlenden Lohngerechtigkeit, die Männer und Frauen für gleichwertige Tätigkeiten unterschiedlich entlohnt.
  • Junge Frauen kritisieren eine mangelnde Familienfreundlichkeit und fordern mehr Flexibilität bei den Arbeitszeiten.
  • Mehrheitlich streben sie eine Arbeitszeit zwischen 30 und 35 Stunden an.
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